Jungschar Sommerzeltlager 2016 - Zurück in die Zukunft

 


Zur gemeinsamen Abfahrt haben wir uns dieses Jahr beim Realparkplatz getroffen. Aufgeregt haben wir uns in die Kleinbusse verteilt. Alle Kinder und alle Gepäckstücke fanden irgendwie Platz. Nach ca. 4 Stunden kurzweiliger Fahrt kamen wir im CVJM Camp Münchhausen an.

Schnell wurden die passenden Räumlichkeiten (Zelte) bezogen, dann konnte es auch schon bald mit den ersten Kennenlernspielen losgehen. Frohgemut und erwartungsvoll, was die kommenden Tage 8 bringen, gingen wir ins Bett.

Nach dem leckeren Frühstück hat uns die  Zeitmaschine in die Steinzeit verfrachtet. Wir mussten im Wald die Mitarbeiter, die sich als Tiere tarnten, fangen. Dafür gab es Eintauschprämien, die wir bei anderen Stationen einlösen konnten. Vor dem Mittagessen machten wir jeden Tag eine kleine Andacht. Nach dem Essen konnte man sich noch einen Kleinigkeit am Kiosk kaufen. Dann war dann immer Mittagsruhe  angesagt. Aus der „Erfinderzeit“ erinnere ich mich gut an das Spiel Risiko im Weltall. Da konnten wir Eisen, Aluminium und Reaktoren gewinnen, indem wir verschiedene Sachen machten.  Z.B. gab es Eisen für das Holzklotzschlagen oder Aluminium für Schrauben, die im Schlamm versteckt waren. Damit konnte man dann Flotten eintauschen, die für die Kriegsführung gebraucht wurden – Risiko eben. Außerdem waren wir in der „Römerzeit“ – da sind wir mal ganz gepflegt ins Freibad gegangen. Das war riesengroß !!! Es gab einen Innen- und  Außenbereich. Im Innenbereich war ein toller großer Kletterturm, den wir gleich belagert haben. Da es an diesem Tag relativ kühl war, waren die meisten überwiegend im Innenbereich in  dem gigantischen Spaßbecken. Wir hatten 2 tolle Lagerfeuerabende.

An einem Abend haben wir superviele schöne Lagerlieder gesungen. Der Frank hat uns mit seiner Gitarre begleitet. An  dem anderen Abend haben wir leckeres Stockbrot gebacken.

In der „Entdeckerzeit“ haben wir ein Indianerspiel im Wald gemacht. Wir mussten Filmdosen finden, die dort versteckt  waren. In den Filmdosen war Gold und mit dem Gold konnte man in der „Kantine“ einkaufen gehen. VonWiener Würstchen bis zu Vanillepudding gabs dort alles. An einem Tag hat es  Petrus richtig gut mit uns gemeint. Strahlendes Sommerwetter, was unbedingt ausgenutzt werden musste. Wir knoteten viele viele viele Wasserbomben. Aber das war uns nicht genug.  Wir holten sämtlich Eimer, Kübel und sonstige Gefäße aus der Küche, befüllten auch diese mit Wasser und machten uns an die Mitarbeiter ran, um ihnen mal zu zeigen, wer hier der Chef  war. Das war ein spritziger Spaß für a l l e !

Im „Mittelalter“ hatten wir ein Familienspiel auf dem Plan. Wir wurden in 2 Großfamilien eingeteilt. Jede Familie hatte am Anfang – also in der 1.  Stufe der gesellschaftlichen Ordnung – einen Herren, 2 Frauen, 3 Sklaven und 2 Arbeiter. Der Herr konnte Belohnungen verteilen. Dann kam eine nächste Runde bis hin zum Chef und  seinen Angestellten.

Am Sonntag haben wir einen schönen Gottesdienst gefeiert, den wir vorher gemeinsam vorbereitet haben. Die eine Gruppe hat sich die Fürbitten ausgedacht, eine  andere hat Blumen gepflügt, andere haben den Altar hergerichtet und eine Gruppe hat schöne Lieder ausgesucht.

An einem Tag sind 2 Piraten im Camp angekommen. Sie haben eine  Schatzkarte verloren, deren Einzelstücke auf dem ganzen Gelände verteilt waren. Die Schatzkarte musste wiederhergestellt werden, um zum verborgenen Schatz zu gelangen. Bei den  Mitarbeitern, die überall verstreut rumstanden, mussten wir Aufgaben erledigen, um ein Teilstück der Karte zu bekommen. Z. B. musste man geschälte Kiwis mit dem Mund aus einer  Wasserschüssel schnappen oder man musste dem Bauern helfen, die Schädlinge zu vertreiben. Nachdem wir alle Stücke bekommen haben, war klar, dass der Schatz im Wald versteckt  war. Wir fanden Edelsteine und Schokotaler. Am letzten Abend spielten wir noch das Abschlussquiz. Es mussten Fragen zur echten Vergangenheit beantwortet werden. Z. B. Wer  entdeckte als allererstes Amerika? Und so wurde sogar unser Hirn noch einmal ausgiebig gefordert.

Nach dem letzten gemeinsamen Frühstück mussten wir das Lager räumen. Sachen  packen, Feldbetten falten, Küche in Ordnung bringen und und und.

Die Rückfahrt war trotz des Staus eigentlich auch ganz kurzweilig, obwohl wir 2 Stunden länger brauchten als  hinwärts. Am Realparkplatz wurden wir von unseren Familien erwartet.

Das war wieder eine superschöne Freizeit voller Spannung, Spiel und....... Abenteuer! Danke für die tolle Zeit in  dieser Gemeinschaft.

Nina Ringer (Freizeitteilnehmerin)